Sicherung der industriellen
Produktion

Reifer Markt mit
Potentialen

Bauinvestitionen mit hohen
Multiplikatoreffekten

Konjunktur und Statistik

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie wird von der Nachfrage der Bauwirtschaft und anderen Industrien bestimmt: Rund drei Viertel der wertmäßigen Produktion gehen in den Hoch- und Tiefbau, die übrigen 25 Prozent werden u. a. in der Stahl-, Chemie- und Glasindustrie sowie weiteren Sektoren des Verarbeitenden Gewerbes verwendet.

Konjunkturverlauf 2016 und 2017

Der Konjunkturverlauf in der Baustoff-, Steine-und- Erden- Industrie war 2016 erfreulich. Insgesamt stieg die wertmäßige Produktion um real 2,8 Prozent. 

2017 dürfte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen. So sind die Aussichten insbesondere im Wohnungsbau weiterhin positiv. Auch im öffentlichen Bau kann mit Zuwächsen gerechnet werden. Daher ist ein moderater Anstieg der Baustoffproduktion zu erwarten. Allerdings wird sich die Steine-Erden-Nachfrage schwächer entwickeln als der Bau insgesamt. Dies ist u. a. auf den steigenden Anteil der weniger materialintensiven Erhaltungsinvestitionen im Tiefbau zurückzuführen.

bbs-Konjunkturspiegel

Der bbs unterstützt seine Mitglieder bei der Bewertung des Konjunkturverlaufs, indem er statistische Daten aufbereitet und strukturelle Trends untersucht. Aktuelle Entwicklungen werden quartalsweise im Rahmen des „Konjunkturspiegels“ dargestellt. Zudem greift der bbs in Sonderauswertungen spezielle Aspekte des Nachfragepotenzials diverser Marktsegmente (Gebäudesanierung, kommunale Infrastruktur etc.) auf und analysiert produktionsrelevante Entwicklungen zur Untermauerung wirtschaftspolitischer Positionen. Dies gilt etwa für die Rohstoffnachfrage oder die Belastung der Industrie mit Energiekosten.

Informationen zur aktuellen konjunkturellen Entwicklung in der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie: 

Strukturdaten der Branche

2016 haben sich die wirtschaftlichen Schlüsseldaten der Baustoffindustrie wie folgt entwickelt:

2015 2016 Veränderung 2016/15
Beschäftigung (in 1.000) 143 - -
Umsatz (in Mrd. Euro) 30,8 - -
Produktion (2010=100) 105,3 108,8 +3,3%
Erzeugerpreise (2010=100) 109,2 110,0 +0,7%


Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Bundesamt, Hochrechnung des bbs

Themen und Ziele kompakt

  • Auswertung statistischer Daten
  • Erstellung von Konjunkturprognosen und Strukturdaten
  • Flankierung wirtschaftspolitischer Positionen

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Christian Engelke

Geschäftsführer Volkswirtschaft
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Publikationen

bbs-Zahlenspiegel 2017

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Konjunkturspiegel - 1. Quartal 2017

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