Lebensqualität und Wettbewerbs-
fähigkeit sichern

Schulen, Straßen, Brücken
modernisieren

Investitionsstau konsequent
auflösen

Infrastruktur und Logistik

Durch die regional verteilten Rohstoffvorkommen und die dezentrale Abnehmerstruktur sind die Transportwege in der Baustoff-Steine-Erden-Industrie mit durchschnittlich gut 60 km relativ kurz. Daher ist der Lkw der wichtigste Verkehrsträger, wenngleich bei längeren Transportentfernungen auch Bahn und Binnenschiff eine bedeutende Rolle spielen. Wie die Volkswirtschaft insgesamt ist auch die Branche auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur angewiesen.

Investitionen in die Bundesverkehrswege

Die Investitionen des Bundes in die Verkehrswege sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Für die kommenden Jahre ist ein weiterer Hochlauf geplant, von dem insbesondere die Bahn profitieren wird. Die Steigerung der Investitionen ist angesichts des erheblichen Bedarfs zu begrüßen. Dabei müssen aus Sicht des bbs alle Verkehrsträger einschließlich der Binnenschifffahrt in den Investitionshochlauf einbezogen werden. Außerdem kommt es darauf an, für einen reibungslosen Mittelabfluss zu sorgen – etwa durch den Aufbau von Personal in der Verwaltung und die weitere konsequente Erschließung von Effizienzpotenzialen bei Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Effiziente Planung und Genehmigung

Fehlende Planungskapazitäten hemmen den Abruf der verfügbaren Mittel. Die personelle und technische Ausstattung der relevanten Behörden muss daher dringend verbessert werden. Zur effizienteren Planung, Umsetzung und Finanzierung von Bundesverkehrswegen soll ab 2021 die neue Autobahn GmbH des Bundes einen wichtigen Beitrag leisten, in der der Betrieb der Autobahnen gebündelt wird. Mehr Effizienz lässt sich auch durch die Straffung des Planungs- und Genehmigungsrechts erreichen. Dabei ist das 2019 in Kraft getretene Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz der Bundesregierung ein wichtiger erster Schritt. Der bbs und andere Verbände hatten bereits 2016 am Beispiel maroder Brücken Möglichkeiten zur Planungsbeschleunigung untersuchen lassen.

Weitere Handlungsfelder

Der bbs beteiligt sich über seine Mitarbeit im BDI und in der Initiative „Pro Mobilität“ hinaus an weiteren Aktivitäten für eine moderne Infrastruktur. Hierzu zählt die weitere Stärkung der kommunalen Investitionen über die bereits bestehenden Entlastungen des Bundes hinaus. Im Bereich der Logistik zeichnen sich derzeit verstärkt Engpässe ab, die der wirtschaftlichen Entwicklung abträglich sind. Hier muss u. a. durch eine attraktive Ausbildung von Berufskraftfahrern gegengesteuert werden. Einen Beitrag zur effizienteren Ausnutzung der vorhandenen Transportkapazitäten könnte die Anhebung des zulässigen Gesamtgewichts bei Lkw von 40 auf 44 Tonnen leisten, was auch der Emissionsminderung zu Gute käme. Weitere Optionen in punkto Klimaschutz sind der perspektivische Einsatz alternativer Kraftstoffe sowie die Optimierung des Modal Split.

vgl. Bauwirtschaft

Themen und Ziele kompakt

  • Aufstockung und Verstetigung der Mittel für die Infrastruktur
  • Effektive und effiziente Planung bzw. Genehmigung von Projekten
  • Nachhaltige Transport- und Logistikketten

Kontaktieren Sie uns

Christian Engelke

Geschäftsführer Wirtschaft
030/726 19 99-29
c.engelke@bvbaustoffe.de


Publikationen

Positionspapier „Logistik-Engpässe bekämpfen – zulässiges LKW-Gesamtgewicht angleichen“

358 KB

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bbs-Positionspapier zu Engpässen im Logistiksektor

108 KB

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