Investitionen in Neubau
und Bestand

Bezahlbares Bauen und
Wohnen

Höhere Energieeffizienz im
Gebäudesektor

Wohnungsbau

In den letzten Jahren ist die Zahl der in Deutschland neugebauten Wohnungen spürbar gestiegen. Gleichwohl lag das 2016 erreichte Niveau der Fertigstellungen im Wohnungsbau mit knapp 280.000 Einheiten immer noch weit unterhalb der Nachfrage. Aufgrund der Zuwanderung und der Binnenwanderung in die Städte sowie der schwachen Bautätigkeit in der Vergangenheit besteht erheblicher Baubedarf. Hierbei kommt es auch darauf an, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum mit weiteren Anforderungen, etwa der energetischen Gebäudesanierung, pragmatisch abzustimmen.

Wohnungsbauoffensive

Der Wohnungsmangel drückt sich in steigenden Mieten und Kaufpreisen aus, die das Wohnen zunehmend verteuern. Um den Bedarf zu decken, ist ein Neubau von etwa 400.000 Wohnungen pro Jahr erforderlich. Der bbs spricht sich daher gemeinsam mit der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ für bessere steuerliche Anreize im Mietwohnungsbau, die Förderung des Wohneigentums für Schwellenhaushalte, eine stärkere Mobilisierung von Bauland und die Entschlackung des Baurechts aus. Angesichts des Mangels an bezahlbarem Wohnraum bleibt zudem die Stärkung des sozialen Wohnungsbaus auf der Agenda von Bund und Ländern. In diesem Zusammenhang sind die Ergebnisse des von der Bundesregierung initiierten „Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen“, an dem der bbs aktiv beteiligt ist, zu begrüßen. Die vom Bündnis identifizierten Maßnahmen sollten zügig umgesetzt werden.

vgl. Bauwirtschaft

Energetische Sanierung im Gebäudesektor

Der Gebäudesektor ist bei der Umsetzung der Energiewende von größter Bedeutung. Schließlich entfallen 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland auf öffentliche und private Gebäude. Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch im Gebäudebestand bis 2050 um 80 Prozent gegenüber 2008 zu senken. Um die viel zu geringe Sanierungs-tätigkeit anzukurbeln, spricht sich der bbs für die Einführung steuerlicher Anreize aus. Darüber hinaus sollte insbesondere für nicht mehr zeitgemäße Wohnungsbestände der 1950er und 1960er Jahre der Ersatzneubau als Variante der energetischen Sanierung gleichberechtigt in die Förderung einbezogen werden.

vgl. Bauwirtschaft

Themen und Ziele kompakt

  • Stärkung des bezahlbaren Wohnungsbaus
  • Baulandmobilisierung, Entschlackung des Baurechts
  • Schaffung wirksamer Sanierungsanreize

Kontaktieren Sie uns

Christian Engelke

Geschäftsführer Wirtschaft
030/726 19 99-29
c.engelke@bvbaustoffe.de


Publikationen

Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen (Kernempfehlungen und Maßnahmen)

964 KB

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Positionspapier der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" zur Wohnungsbaupolitik im Jahr der Bundestagswahl

387 KB

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