Mit jedem Jahr wird die Lage auf den Wohnungsmärkten angespannter. Die Zahlen zeigen eindeutig: Die Talsohle bei den Fertigstellungen ist noch nicht erreicht. Zwar wurden bereits politische Maßnahmen wie der „Bau-Turbo“ umgesetzt, die aber erst verzögert wirken können und für sich noch kein Gamechanger sind – weitere Maßnahmen wie eine konsequente Reduktion der Baukosten und verlässliche Förderungen sind notwendig.
Trotz einer vorzeigbaren Bilanz im Bereich der Energie- und Klimapolitik werden in 2026 immer mehr Bausteine der Transformation grundsätzlich in Frage gestellt. Die Suche nach einer funktionierenden Balance zwischen industrieller Wettbewerbsfähigkeit und wirksamem Klimaschutz ist noch nicht abgeschlossen.
Die neue Bauprodukte-Verordnung folgt der Idee, dass Bauprodukte sicher, nachhaltig und vergleichbar sein sollen. Mit viel bürokratischem Aufwand soll dieses Ziel erreicht werden.
Trotz guter Ansätze bleibt die heimische Rohstoffgewinnung beim Thema Planungsbeschleunigung weiter außen vor. Der Konkurrenzkampf um eine effiziente Flächennutzung ist durch diverse politische Gesetzesinitiativen eröffnet.
Nach mehrjähriger Bau- und Industriekrise nimmt der politische Handlungsdruck konsequent zu. Im zweiten Regierungsjahr der schwarz-roten Koalition darf Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr verhandelbar sein.
Im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung bringt der Omnibus 1 spürbare Entlastungen und begrenzt zugleich Informationspflichten entlang der Wertschöpfungskette. Parallel wächst die BBS-Biodiversitätsdatenbank – auch dank neuer Anerkennung im CSC-Zertifizierungssystem.
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